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Freitag, 29. Februar 2008
Schon mal etwas von der Buddha Bar gehört? Oder besser, den Buddha Bar's, wenn ich recht informiert bin, gibt es mehrere, und alle haben einen gewissen Kult-Status. Eine nette Kollegin aus Frankreich hat mal ein Abendessen in der Pariser Filiale organisiert, und es war beeindruckend! Die fehlende Beleuchtung (bis auf ein paar Kerzen auf dem Tisch) ist hier gar nicht fehl am Platze, im Hintergrund ständig so eine Art indischer Jazz, ein RIESIGER Buddha der eine ganze Seite des Speisesaals einnimmt. Am Eingang findet man sich erst mal in einem CD-Laden wieder, denn die Musik kann man käuflich erwerben. Lohnt sich sogar, wenn man Chill-Out Sound mag. Dazu gehobene Fusion Küche mit asiatischem Einschlag und ganz ausgezeichneter Qualität. Kurz gesagt: Ich hab mich dort amüsiert  Und nun hat Wien auch so eine Buddha Bar. Wohl ein bisschen kleiner als die anderen, deswegen heisst's auch "Little Buddha". Die Bilder auf www.littlebuddhavienna.com sehen jedenfalls schon mal vielversprechend aus. Auf der Karte finden sich Hauptgerichte von 17 bis 29 Euro, also noch erträglich. Ich war noch nicht da, bin aber neugierig. Falls also jemand das hier liest und schon Erfahrungen hat: Schreibt doch mal einen Kommentar. Das Lokal findet sich übrigens im 1. Bezirk, Lugeck 4, Mo-So 12-15 und 19-24 Uhr.
Dienstag, 26. Februar 2008
Egal wer uns hier in Wien besucht, früher oder später landen sie alle in der Hofburg. Na ja, nicht NUR unsere Gäste, wir waren auch schon ein paar mal dort. Und wenn man sich dort durch die Sisi Austellung geschlängelt hat, kommt noch Schönbrunn dran. Inklusive Kaiserappartements natürlich. Nachdem wir selbst schon beim Warten vor den Kassen leicht angeschimmelt sind, empfehlen wir unseren Gästen in der Regel folgendes: "Kauft Euch z.B. am Westbahnhof eine Wien-Karte. Das ist kein Stadtplan, sondern eine 72-Stunden Fahrkarte für die Öffis in Wien. Und mit der Wien-Karte geht ihr zum Hofmobiliendepot und kauft dort ein Sisi-Ticket. Damit könnt Ihr dann Hofburg, Schönbrunn und das sehenswerte Hofmobiliendepot ansehen." Das Ganze hat ein paar Vorteile. Die Fahrkarte ist mit 18,50 Euro zwar 5 Euro teurer als das normale 72-Stunden-Ticket. Aber dafür gibt's den Eintritt in einige Museen günstiger. Und Rabat in irgendwelchen Geschäften, aber das hab ich ehrlich gesagt noch nie ausgenutzt. Das Sisi-Ticket enthält die Grand-Tour mit Audioguide in Schönbrunn, die Kaiserappartements und die Silberkammer in der Hofburg und kostet bei Vorlage der Wien-Karte 20 Euro. Das normale Ticket für Schönbrunn mit Grand Tour kostet 12,90 Euro. Ohne Hofburg. Lohnt sich also. Was mir daran ganz besonders gefällt ist die Tatsache das man sich das Sisi-Ticket ohne Wartezeit im Hofmobiliendepot besorgen kann. In Schönbrunn und der Hofburg spaziert man dann einfach an den Kassen vorbei. Was besonders an Sommerwochenenden in Schönbrunn ein Stündchen sparen kann! Details gibt's hier:
Freitag, 22. Februar 2008
Wenn man so durch Wien spaziert, sollte man immer wieder mal einen Blick nach Rechts und Links werfen. Vielleicht findet man ja einen zugänglichen Innenhof. Und wenn man viel Glück hat, bietet sich so eine Aussicht wie hier. Nicht unbedingt schön für denjenigen der in so eine Wohnung lebt, denn gerade in den unteren Etagen recht dunkel. Aber der Blick gen Himmel ist doch nett, oder? Aber es gibt auch wunderschöne Innenhöfe mit mehr Platz und viel Grün. Nur sind die nicht leicht zu finden. Etwas, das ich im Sommer nur jedem empfehlen kann ist ein Besuch in der Konditorei Frierss im 7. Bezirk, Zieglergasse 13. Dort kann man nämlich im Sommer in einem wirklich schön begrünten Innenhof im Schatten sitzen und Kaffe und Kuchen geniessen. Ganz besonders zu empfehlen nach einem harten Samstag-Vormittag Einkaufsmarathon auf der Mariahilfer Str. 
Dienstag, 19. Februar 2008
... ist in Wien (zumindest nicht immer) ein Albtraum. Ganz im Gegenteil, gleich vor dem Rathaus wurde aus Glatteis eine geradezu traumhafte Eislaufbahn. Besonders bei Nacht ist der Anblick wirklich überwältigend. Halb Wien tummelt sich dort munter auf Schlittschuhen, und natürlich kann man sich anschliessend auch "stärken". Das einzige Problem ist, das es mir leider recht spät einfällt etwas dazu zu schreiben, denn mehr als die Hälft der rutschigen Glückseligkeit ist schon vorbei. Aber immerhin, bis zum 9. März kann man den Anblick noch geniessen. Oder selbst rutschen 
Nachdem wir hier schon länger nichts mehr geposted haben, möchte ich zur Abwechslung mal etwas praktisches zur Verfügung stellen: Ein paar Info's zum Parken in Wien. Die Entfernungen beziehen sich auf unsere Ferienwohnung in der Seidengasse im 7. Bezirk, aber auch für alle anderen sollten die Info's nützlich sein. Eines vorweg: Sie werden Ihr Auto in Wien nicht vermissen. Das Netz aus U-Bahnen, Strassenbahnen und Bussen ist so dicht, daß man meistens sogar schneller unterwegs ist. Und Parkplätze sind in Wien, speziell rund um die Sehenswürdigkeiten, Mangelware. Alle einstelligen Bezirke von Wien sowie die Gegend um den Westbahnhof sind Kurzparkzone. Das heisst man darf Montag bis Freitag, 9 bis 22 Uhr maximal 2 Stunden unter Verwendung eines Parkscheines parken. Nachts, an Wochenenden und Feiertagen ist das Parken umsonst.Bitte beachten Sie, daß die Kurzparkzonen seit September 2007 bis 22 Uhr gelten, und nicht mehr bis 20 Uhr, wie früher. Die Parkscheine sind in allen Trafiken für ½, 1 und 1 ½ Stunden erhältlich und kosten pro Stunde 1,20 Euro.Auf den Parkscheinen ist die Ankunftszeit anzukreuzen, dann legt man ihn hinter die Windschutzscheibe.Übrigens: kostenlose 10-Minuten Parkscheine zum Ausladen Ihres Gepäcks stellen wir unseren Gästen gerne zur Verfügung. Die nächsten Trafiken finden sie in der Seidengasse (rechts die Seidengasse hinunter, nach der Kreuzung Schottenfeldgasse auf der linken Seite) und in der Kaiserstrasse (links die Seidengasse hinunter, rechts in die Kaiserstrasse, nach der Kreuzung Westbahnstr. auf der rechten Seite). Praktischer ist sicherlich das Auto in einem Parkhaus unterzubringen. Wenn Sie Ihr Fahrzeug in der Nähe haben wollen, können sie die Lugner Parkgarage, Kaiserstr. 45 verwenden.Sie ist nur 100m entfernt, allerdings kostet der Tag dort 22,- Euro.Sie finden die Lugner Garage wenn Sie die Seidengasse nach links hinunter gehen und rechts in die Kaiserstr. einbiegen. Die Garage ist nach ein paar Metern auf der linken Seite. Viel günstiger sind die großen Park&Ride Parkhäuser. Dort kostet der Tag nur 2,70 Euro und durch den U-Bahn Anschluss im Parkhaus sind sie innerhalb von 15 Minuten wieder an der Wohnung. Die nächstgelegenen sind: P & R Ottakring, Huttengasse 41 / Spettenbrücke, 1160 Wien, U3P & R Erdberg, Franzosengraben 2, 1030 Wien, U3 Nähere Infos und ein Stadtplan dazu: http://www.apcoa.at/P-R-Ottakring--Garage-80d.html http://www.apcoa.at/P-R-Erdberg--Garage-7d.html
Sonntag, 16. September 2007
so nennt die Albertina die Ausstellung der Werke aus der Sammlung Batliner, die ja als Dauerleihgabe bei der Albertina verbleiben. Nun könnte man ja kritisch fragen, wie ein liechtensteiner Rechtsanwalt 500 Millionen Euro nur für Kunst übrig haben kann - aber seien wir nicht kritisch und freuen wir uns über tolle Bilder von Monet, Picasso und vielen anderen. Die Ausstellung ist noch bis 6. April 2008 zu sehen. Zeit genug, um den Eröffnungstrubel abzuwarten und auf ruhigere Stunden zu hoffen 
Montag, 11. Juni 2007
Was ist der beste Weg Kollegen, die einen in Wien besuchen, glücklich zu machen?
Richtig! Man appeliert an den Magen  Und wenn man dann noch ein interessantes Plätzchen findet, umso besser!
Ein totsicherer Tip ist der Figlmüller. Österreichischer als ein Wiener Schnitzel kann's ja kaum werden. Und staunende Gesichter sind vorprogrammiert, sobald die mutierte Version eines Kalbsschnitzels aufgetischt wird. Da ringt sich selbst ein Texaner ein Lächeln ab, obwohl die doch an große Portionen Fleisch gewöhnt sein sollten. Und ganz wie zu Hause gibt's auch kaum störendes Beiwerk, man konzentriert sich auf das wesentliche: Schnitzel!
Ansonsten ist natürlich das Lokal einsame Klasse. Selbst das WC ist eine Erfahrung. "In Texas you will certainly not find toilettes outside the restaurant" war der Kommentar, nachdem ich erklärt hatte, dass man sich erst mal einen Schlüssel besorgen muss, um sich dann auf die Gasse zu begeben.
Natürlich geht das nicht so einfach, denn erst muss man sich durch eine Schlange wartender Japaner wühlen. Offensichtlich wird der Figlmüller auch in japanischen Reiseführern lobend erwähnt.
Und nebenbei bemerkt: So ganz uneigennützig war mein Besuch nicht. Ich liebe diese Schnitzel 
Montag, 28. Mai 2007
Was hat ein Matjeshering wohl in Wien verloren? Eigentlich gar nichts. Schließlich ist er nicht gebacken (also paniert und fritiert), was ihn schon mal von dem üblicherweise servierten Fisch unterscheidet. Obendrein gibt's rundumadum keine Spur eines Meeres, was der Verfügbarkeit von Frischfisch auch nicht gerade zuträglich ist. Und doch wurden am letzten Dienstag Unmengen der glibrigen Delikatesse vor der Mariahilfer Kirche feil geboten. Wir haben natürlich kräftig zugeschlagen! Bei der Matjesinvasion handelt es sich um eine nette Geste der holländischen Botschaft. Man feiert mit den Wienern die Eröffnung der Matjes Saison. In Holland bestimmt ein hoher Feiertag  In den vergangenen Jahren wurden die Fische auf dem Stephansplatz verkauft und die Einnahmen kamen der Erhaltung des Stephansdomes zu Gute. Nun ist aber seit Weihnachten 2005 eine Frau Stenzl die Bezirksvorsteherin des 1. Bezirks, und sie scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, die Innenstadt in eine Art antibakterielles Nationalheiligtum zu verwandeln. Unter anderem darf auf dem Platz vor dem Stephansdom kein Glühwein, keine Backwaren und schon gar kein Matjes mehr verkauft werden. Schade, ich hab' die Brezeln immer genossen. Und dem Domherren wird es auch leid tun, schließlich konnte er jedes Mal auf großzügige Spenden hoffen. Pech gehabt, all das ist nicht mehr erlaubt. So sind die Matjes in diesem Jahr auf der Mariahilfer Strasse verkauft worden. Und die Erlöse gingen an die Gruft, ein Betreungszentrum für Obdachlose der Caritas. Die können das Geld auch gebrauchen....
Freitag, 20. April 2007
bevor es am Wochenende zu den steirischen Schmankerln und dem Kirfest am Stephansdom geht, ist heut abend eine Lesung von Günter Grass im Volkstheater dran. Nach all der Aufregung um das Buch, darf Herr Grass auf einen entspannten Abend hoffen. Das Durchschnittsalter der Wiener Theaterbesucher liegt jenseits des Renteneintrittalters, da kommen sicher keine kritischen Kommentare. Wo doch den Wienern eine viel größere Katastrophe ins Haus steht - das Freiluftkonzert von André Rieu am Michaelerplatz im Juli wird wohl abgesagt werden müssen. Da erlaubt sich doch ein kleiner Verwaltungsangestellter auf feuerpolizeilichen Maßnahmen zu bestehen, die halt nicht machbar sind. Was für eine Schande für die Musikstadt Wien 
Donnerstag, 19. April 2007
Gestern war ein trüber Tag und ziemlich frisch, heut solls wieder besser werden. Gut für die Steirer. Die haben nämlich auf dem Rathausplatz ein steirisches Dorf aufgebaut. Soll wohl dem Großstädter etwas vom Landleben vermitteln, schließlich sollen Kühe ja nicht nur lila sein  Ich finde jedenfalls, dass der beste österreichische Weißwein aus der Steiermark kommt, ob Muskateller, Morillon oder Sauvignon blanc - alle sehr angenehm und empfehlenswert. Und dann gibts natürlich noch den Schilcher - von Insidern auch Austrian Speed genannt. Ein eher gewöhnungsbedürftiger Rosé als Wein, Frizzante oder auch Sekt. Ich werde berichten, was sich auf dem Rathausplatz tut und was es für 'Schmankerl' gibt - normalerweise was ziemlich unverdaulich Wurstiges, ich lass mich aber gerne positiv überraschen
Dienstag, 17. April 2007
ist nicht nur ein Platz, wo sich der Wiener gerne trifft. (Noch lieber im Schanigarten vorm Wirtshaus.) Im Wienmuseum am Karlsplatz gibts dazu auch eine Ausstellung: Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit. Nun ist der Wiener ja bekannt für seine Granteln und Raunzen, aber man trifft sich auch gerne im Beisl auf einen Schmäh. Die typische Beislküche ist nicht unbedingt meine Sache, es gibt nämlich viel Inneres. Gebackenes Hirn oder Nierndl lässt einem als Nichtwiener nicht gerade das Wasser im Munde zusammenlaufen. Mut zur Lücke sag ich mir dann und geniess ein Schnitzel und an besonders mutigen Tagen darfs auch mal ein gebackenes Schweinswangerl sein (besonders lecker beim Grünauer) oder ein Blunzengeröstl (ziemlich fettig - Blutwurst mit Bratkartoffeln)
Montag, 16. April 2007
Wien hatte richtig schönes Sommerwetter zum Wochenende und auch heute noch - nutzt nur nix, wenn man arbeiten darf  Sollte es aber mal regnen, dann empfiehlt sich auf jeden Fall ein Besuch im Haus des Meeres. Viel Exotisches - auch Haie - in einem alten Flakturm. Es lohnt sich aber auch bei schönem Wetter. Seit neuestem gibts nämlich eine Aussichtsterrasse mit Panoramblick der Sonderklasse über Wien. Und wers gruselig mag - direkt nebenan ist das Foltermuseum. Nix für schwache Nerven!
Freitag, 13. April 2007
letztes Jahr Mozart und dieses Jahr die Sachertorte. Es gibt halt immer einen Grund zum Feiern  Ich finde ja, dass die Torte beim Demel besser schmeckt als beim Sacher, ist nicht ganz so klebrig süß. Aber halt nicht das Original- nun ja, wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Und schöner als das Demel oder das Sacher find ich allemal das Café Central in der Herrengasse. Wers besonders authentisch mag, ist sicher im Café Ritter an der Mariahilfer Straße gut aufgehoben. Die leicht grantigen Ober servieren auf jeden Fall schmackige Melange und leckeren Strudl. Und Filmkulisse wars auch schon, weil so schön echt 
Donnerstag, 12. April 2007
Und jetzt haben wir nicht nur die geöffneten Schanigärten sondern auch das passende Wetter dazu!
Sonne und warm. Auch wenn die Wetterfrösche meinen - zu warm für die
Jahreszeit - der Wiener geniesst und trinkt sein Glaserl Wein. Die Weinsaison wird nämlich am 28./29. April von den Wiener Heurigen eröffnet. Exotisches gibts auch: das Kirschenhainfest auf der Donauinsel am 19. April gibt es Einblick in japanische Traditionen. Uns wirds aber mehr zum Frühlingserwachen im Schloss Neugebäude ziehen.
Dort kann man am 27. April nämlich richtig düngen und einpflanzen
lernen. Ein MUSS für ahnungslose Hobbygärtner 
Montag, 9. April 2007
dann ist wieder Schanigartenzeit. Nun hat ein Schanigarten mit einem Garten soviel zu tun wie der Esterhazypark mit dem Englischen Garten - nämlich nix. Die Wirte räumen Tische und Stühle auf die Gehsteige und man geniesst die Melange in der Sonne. Und wenn die Schanigartensaison eröffnet wird, räumt sogar Herr Bürgermeister persönlich einen Stuhl in die Sonne. Früher musste der Schani - das war sowas wie der Azubi - im Garten bedienen, daher Schanigarten. Es gibt übrigens ganz nahe bei unserer Feriewohnung ein Beisl - Zur Stadt Krems - in der Zieglergasse. Da gibts ein ordentliches Schnitzel im Schanigarten mit Auszeichnung. Lohnt sich bei schönen Wetter !!
"Wenn der Frühling naht" vollständig lesen
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